Hörgeräte

Hörgeräte der neuesten Generation versprechen besseres Sprachverstehen

Neue Hörgeräte-Technologien versprechen mehr Klangkomfort | (Quelle: panthermedia.net/Dirk Butenschoen)

Das erste Hörgerät wird oft zum Alptraum. Viele Träger sind wegen des Klangs enttäuscht. Eine neue Technologie von Siemens will Abhilfe schaffen.

Ein schlechtes Gehör kann die Lebensqualität maßgeblich einschränken. Sofern Hörprobleme nicht nur kurzzeitig existieren, sollte daher reagiert werden. Durch das Tragen eines Hörgeräts kann die Hörleistung zumindest eingeschränkt wieder hergestellt werden. Gerade bei der Kommunikation sind die Geräte von immens großem Vorteil. Dank ihrer Hilfe ist es möglich, andere Personen bei normaler Sprachlautstärke wieder zu verstehen.

Obwohl Hörgeräte maßgeblich zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen können, kommt es dennoch häufiger vor, dass viele Hörgeräteträger erst einmal enttäuscht sind. Grund ist ein Klangbild, das die Personen nicht gewöhnt sind. Häufig wird der Klang als unnatürlich beschrieben. Teilweise führt er sogar dazu, dass die Hörgeräte nur unregelmäßig getragen werden. Wie Untersuchungen aufzeigen, betrifft dies vor allem Personen, die ihr erstes Hörgeräte bekommen und zuvor schon längere Zeit nicht mehr gehört haben.

Neue Technologien für besseres Hören

Im Hause Siemens beschäftigt man sich schon sehr lange mit der Entwicklung von Hörgeräten. In den letzten Jahren wurden leistungsstarke Geräte entwickelt. Allerdings will man sich hiermit nicht zufrieden geben. In Anbetracht der Probleme, die nach wie vor bestehen, bemüht man sich darum, die Leistung zu verbessern und somit noch bessere Hörgeräte zu entwickeln.

Auf einem Kongress in den USA hat Siemens nun erstmals seine XCEL Technologie vorgestellt. Diese Technologie soll es vor allem Erstträgern dabei helfen, mit ihren Hörgeräten besser klar zu kommen. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines besseren Sprachverstehens, ohne die Träger dabei zu überfordern.

Der Akustiker muss das Hörgerät exakt einstellen

XCEL von Siemens basiert auf einer ganzen Reihe verschiedener Technologien. Im Wesentlichen geht es jedoch darum, den Klang gezielt an die Bedürfnisse des Hörgeräteträgers anzupassen. Neue Algorithmen filtern die Sprachinformationen aus den unterschiedlichsten Geräuschkulissen heraus, bereiten sie gezielt auf und verstärken sie im Anschluss. Hierbei lässt sich das Klangbild präzise auf das Empfinden des Trägers abstimmen, um mehr Komfort zu versprechen.

Die Abstimmung kann vom Träger jedoch nicht selbst vorgenommen werden. Sie erfolgt in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Akustiker. Siemens hat seine Software entwickelt, die dem Hörgeräte-Fachmann dabei hilft, die Einstellungen schnell und gezielt vorzunehmen.